Grundlagen · Aktualisiert 2026

60, 120, 165, 240, 330 Hz: die Bildwiederholrate erklärt

Das ist die auf Gaming-Monitoren am stärksten herausgestellte und anderswo am meisten missverstandene Zahl. Sie macht ein Bild nicht „schöner“: Sie macht die Bewegung durchgehender. Man muss allerdings genug haben, um sie zu versorgen.

Von 60 bis 330 Hz Doppelmodi Das Kabel entscheidet

Was ein Hertz misst

Die Bildwiederholrate ist die Zahl der Male pro Sekunde, in denen der Monitor sein Bild neu zeichnet. Bei 60 Hz sechzigmal; bei 240 Hz viermal so oft. Auf einem Standbild ändert das strikt gar nichts: Ein Text bei 240 Hz ist nicht schärfer als bei 60. Der Unterschied zeigt sich nur bei dem, was sich bewegt – einem Zeiger, einem Fenster, das man verschiebt, einer Spielszene.

Zwei Obergrenzen, nicht eine

Ein Monitor mit 165 Hz zeigt höchstens 165 Bilder pro Sekunde; die Maschine muss allerdings ebenso viele erzeugen. Wenn Ihre Grafikkarte 80 berechnet, sehen Sie 80. Die Rate des Monitors ist eine Obergrenze, keine Garantie: Das ist das teuerste Missverständnis beim Kauf.

Die adaptive Synchronisation

Wenn die Zahl der erzeugten Bilder schwankt, geraten Monitor und Maschine aus dem Takt: Das Bild reißt waagerecht. Die adaptiven Synchronisationstechnologien – FreeSync, G-Sync, VRR – lassen die Frequenz des Monitors der des Spiels folgen. Der Q34W unterstützt FreeSync und G-Sync; der P27Z verfügt über eine adaptive VRR-Synchronisation.

Der Doppelmodus, die eigentlich gute Idee

Zwei Monitore der Reihe ersparen die Wahl. Der P27Z zeigt natives 5K mit 180 Hz und wechselt dann auf 2560 × 1440 mit 330 Hz: exakt die Hälfte seiner Auflösung, also ohne unscharfe Interpolation. Der P32T macht dasselbe zwischen 4K mit 160 Hz und Full HD mit 320 Hz. Sie arbeiten in maximaler Auflösung und spielen mit maximaler Bildwiederholrate, auf demselben Panel.

Achtung auf das Kabel

Eine hohe Bildwiederholrate verlangt Bandbreite. Ein Monitor mit 165 Hz, über HDMI 2.0 angeschlossen, zeigt ohne Vorwarnung 60 Hz: Das trifft auf den Q34W und den P40K zu, deren volle Bildwiederholrate über DisplayPort oder USB-C läuft. Und unter Windows muss die maximale Bildwiederholrate manuell in den Anzeigeeinstellungen gewählt werden. Die Einzelheiten stehen im Ratgeber zu den Anschlüssen.

In Bildern

Von 165 bis 330 Hz

Drei Monitore, drei Arten, sich der Flüssigkeit zu nähern.

Kuycon Q34W 165 Hz
Q34W — 165 Hz. Der Ausgleichspunkt eines vielseitigen Spielers, für weniger als 800 €.
Kuycon Q32S 240 Hz
Q32S — 240 Hz. In 4K, für Spiele, die über Reflexe entschieden werden.
Kuycon P27Z 180/330 Hz
P27Z – Doppelmodus. Natives 5K mit 180 Hz, dann QHD mit 330 Hz ohne Interpolation.

Anhaltspunkte

Wie viele Hertz für welchen Einsatz

Einsatz Ausreichend Bequem Modelle 
Büroarbeit, Code, Web60 Hz75 HzG27P, P27L, G32P
Foto, Videoschnitt60 Hz120 HzG32P, P40K
Solospiele, Simulation60 Hz120–144 HzP32K, P40K, P32T
Vielseitiger Spieler120 Hz144–165 HzP27D, P32K, Q34W
Kompetitiver Shooter165 Hz240 Hz und mehrQ32S, P27Z, P32T

Oberhalb von 120 Hz wird der Gewinn außerhalb schneller Spiele schwer wahrnehmbar, während die Auflösung ständig sichtbar bleibt.

Kuycon P27ZB

Neu – Kuycon P27ZB

27" 4K (3840 × 2160) · 240 Hz (480 Hz FHD) · Nano IPS Black · 939 €

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FAQ

Bildwiederholrate: häufige Fragen

Machen 240 Hz das Bild schärfer?

Nein. Auf einem Standbild ändert die Bildwiederholrate nichts: Die Auflösung bestimmt die Schärfe. Die Hertz wirken nur auf die Flüssigkeit der Bewegung.

Braucht man zum Arbeiten so viele Hertz?

Nein. 60 bis 75 Hz genügen für Büroarbeit, Code und Fotografie. Besser steckt man das Budget in die Pixeldichte, die ständig sichtbar ist.

Mein 165-Hz-Monitor zeigt 60 Hz: warum?

Fast immer das Kabel oder die Einstellung. Beim Q34W und beim P40K liefert HDMI 2.0 nicht die nötige Bandbreite: Wechseln Sie auf DisplayPort oder USB-C. Wählen Sie dann die maximale Bildwiederholrate in den Anzeigeeinstellungen von Windows.

Wozu dient die adaptive Synchronisation?

Dazu, das Zerreißen des Bildes zu vermeiden, wenn die Zahl der erzeugten Bilder schwankt: Der Monitor richtet seine Frequenz nach der des Spiels. Der Q34W unterstützt FreeSync und G-Sync, der P27Z eine VRR-Synchronisation.

Was ist ein Doppelmodus?

Ein Wechsel zwischen hoher Auflösung und hoher Bildwiederholrate auf demselben Panel. Der P27Z geht von 5K mit 180 Hz auf QHD mit 330 Hz, exakt die Hälfte seiner Auflösung, also ohne Interpolation.

Die Bildwiederholrate, die zu Ihrer Maschine passt

Von 60 Hz für die Arbeit bis 330 Hz im eSports-Modus, mit Doppelmodi, die die Wahl ersparen.

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Ratgeber verfasst im August 2026. Bildwiederholraten und Anschlüsse variieren je nach Modell; prüfen Sie das Produktdatenblatt vor dem Kauf.